Arbeitsgemeinschaft der unterfränkischen Wohnungsunternehmen
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Herbsttagung der AdW Unterfranken 2016 in Würzburg

Alexander Förster, als Vorsitzender gab zunächst einen Ausblick über die Tagesordnung und die Planung für das Jahr 2017.

Darauf stellte Jürgen Steinbach, Geschäftsführer der Stadtbau Aschaffenburg, ein innovatives Neubauprojekt (Liebig-Höfe) vor, das ein Volumen von 90 Wohnungen umfasst. Ziel des Projekts sei es gewesen, in einem Aschaffenburger Stadtteil Akzente zu setzen, um eine Initialzündung für eine Weiterentwicklung zu erreichen. Hans Sartoris, Geschäftsführer der Stadtbau Würzburg, erläuterte, dass sich über Kommunikationstraining Potenzial von Mitarbeitern für das Unternehmen gewinnen lasse. Er stellte hierzu ein zweijähriges Projekt vor.

Haftungsrisiken von Vorständen und Geschäftsführern im Zivil- und Strafrecht war das Thema von Dr. Stefan Roth, Syndikus des Verbands bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW). Er berichtete, dass ein Geschäftsführer eines Unternehmens nach Vereinbarung von Mieterschutzvorschriften beim Verkauf von Immobilien wegen Untreue strafrechtlich verfolgt wurde. Ralf Slanina erklärte darauf, wie sich Geschäftsführer und Vorstände über die Unternehmens-D&O-Versicherung, aber auch über eine private D&O-Versicherung vor Risiken (sowohl im Strafrecht als auch im Zivilrecht) schützen können.

Bisherige Prognosen zur Bevölkerungsverteilung in Deutschland hätten sich als unzutreffend erwiesen, so führte Xaver Kroner, Verbandsdirektor des VdW Bayern, in seinen Vortrag ein. Bei einer neuen empirica-Stude habe sich gezeigt, dass insbesondere für jüngere Menschen der Arbeitsplatz nicht mehr die erste Präferenz habe, sondern der Wohnort. Entscheidende Kriterien für dessen Auswahl seien die Attraktivität, das Umfeld und das Kulturangebot. Es hätten sich Zentren in Deutschland gebildet, die einen ständigen Zuzug aufweisen, wie zum Beispiel Leipzig und München, während andere Regionen, insbesondere im ländlichen Bereich, immer mehr Abwanderung zu verzeichnen hätten. Diese Wanderungsbewegungen hätten erhebliche Auswirkungen auf Wohnungsnachfrage und Wohnungspreise. Seitens des GdW werde in Frage gestellt, ob die Mietpreisbremse ein probates Mittel sei, um dieser Entwicklung entgegen zu wirken.

Am Nachmittag berichteten Anette Freund und Thomas Weid ihre Erfahrungen mit der Kommunikationsschulung bei der Stadtbau Würzburg aus Mitarbeitersicht. Im Anschluss stellte Jens-Hado Jasperbrinkmann seine Sicht der Dinge aus dem Blickwinkel des Kommunikationstrainers dar.
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